Deutlich weniger Fondsangebote auf dem Markt

In den vergangenen Jahren schossen die Fonds regelrecht wie Pilze aus dem Boden des Finanzmarktes. Doch im Verlauf der Krise hat das Jahr 2008 gezeigt, dass es sich gerade bei den Fonds in weiten Teilen um eine Blase gehandelt hat.

Anfang 2008 sind rund 130 Angebote vom Markt verschwunden, während immerhin 223 neue Produkte um die Gunst der potentiellen Kunden buhlten. Aufs Jahr gerechnet sind 2008 mehr als 650 Fonds-Produkte an der Krise gescheitert, parallel dazu brachten die Investmentfirmen und Banken allerdings gut 780 neue Angebote an den Start, um mit neuer Qualität Einnahmemöglichkeiten zu bieten.

Im laufenden Jahr sah es im ersten Quartal noch schlechter aus. Knapp sechzig neue Produkte stehen seit Jahresbeginn zusätzlich zur Auswahl, doch für den Sektor der Privatkunden mussten mehr als 140 Fonds die Segel streichen.

Zur Verbesserung der Aufstellung wurden etliche Modelle auch fusioniert, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Aus Expertensicht wird sich dieser Trend in den kommenden Monaten fortsetzen.

Für die Verbraucher können sich auf diese Weise deutliche Vorteile bieten, weil die Bereinigung des Marktes mehr Übersichtlichkeit erzielt, nachdem die Kunden lange Zeit von der Vielfalt oftmals überfordert waren. Bisher scheuten viele Fondsanbieter die Schließungen ihrer Leistungen, weil die verursachten Kosten erheblich sind.

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