Eigentlich machen sich die meisten Menschen den Abschluss einer Versicherung alles andere als leicht. Doch sobald der Vertrag erst einmal unterzeichnet ist, geraten viele der Policen langsam aber sicher in Vergessenheit, gehortet werden die Karteileichen in irgendeinem Ordner.
Dabei sind viele der Policen gar nicht nötig, häufig liegt auch eine Überversicherung vor, weil die Kunden schlicht alles richtig machen wollen. Experten weisen jedoch darauf hin, dass sich der Umgang mit den eigenen Versicherungen im Grunde nicht vom Verhalten bei anstehenden Investitionen unterscheiden sollte.
Immer wieder sollten die Versicherungsnehmer Für und Wider der verschiedenen Policen abwägen und den Schritt zur Kündigung wagen, wenn sich ein bestimmtes Modell als überflüssig herausstellt. Das mag vollkommen logisch klingen, gängige Praxis ist es jedoch nicht in den meisten Fällen. Gerade auch in jungen Familien kommt es immer wieder vor, dass der geschulte Blick eines Versicherungsexperten etliches Überflüssige offen legt.
Verheiratet Paare etwa haben in vielen Fällen auch weiterhin aus reiner Gedankenlosigkeit zwei private Haftpflichtversicherungen, von denen eine jedoch nicht viel mehr als ein lästiger Kostenfaktor ist.
Die unabhängige Beratung zum Thema Versicherungen, wie sie von den Verbraucherzentralen und unabhängigen Beratern durchgeführt wird, kann schnell aufzeigen, wie die Zahl der Aktenordner reduziert werden kann. Und vor allem wie sich der Geldbeutel schonen lässt bei den Kosten für Versicherungen.
