Die Finanzkrise hat vor allem die Unternehmen aus der Wirtschaft und somit die Arbeitnehmer in den verschiedenen Bereichen des Arbeitsmarktes hart erwischt. Doch an anderer Stelle gibt es im Zuge der Finanzkrise noch eine weitere Gruppe, die mit den Auswirkungen zu kämpfen.
So beliebt „Betongold“ dieser Tage auch ist bei vielen Anlegern, Immobilieneigentümern geht es nicht unbedingt deutlich besser als alle anderen. Wer in guten wirtschaftlichen Zeiten eine Immobilie erstanden hat, muss nun mit ansehen, wie sein Eigentum ganz nach amerikanischem Vorbild momentan an Wert verliert.
Freilich, so dramatisch wie in Übersee stellt sich die Situation bisher nicht dar. Zudem gibt es in Deutschland den so genannten Lastenzuschuss, der allerdings selbst vielen Hausherren kein Begriff ist, die mit der Finanzierung und Abzahlung ihrer monatlichen Raten nach einem Immobilienkauf über Kredite beschäftigt sind.
Als Bestandteil des Wohngeldgesetzes soll der Lastenzuschuss den Eigentümern unter die Arme greifen, die sich mit einer finanziellen Ausnahmesituation konfrontiert sehen. Bedingung für den Erhalt ist, dass die Eigentümer selbst in der Immobilie wohnen. Eine echte Hilfe kann diese staatliche Unterstützung für Eigentümer sein, die entweder selbständig arbeiten und somit je nach Arbeitsbereich phasenweise weniger gute Einkünfte vorweisen können.
Noch wichtiger kann der Lastenzuschuss aber in Zeiten von Kurzarbeit sein. Denn für Familien im Eigenheim, deren Einkommen vorübergehend deutlich niedriger ausfällt, können von der zuständigen Stelle für Wohngeld-Leistungen immerhin Zuschüsse geleistet werden, die sich auf Basis der Größe der Immobilie und dem individuellen Einkommen berechnen.
