Festgeld – sicher und gut verzinst

Sie suchen einen Top Zins bei maximal möglicher Sicherheit? Festgeldanlagen zählen zu den am besten verzinsten kurz- bis mittelfristigen Geldanlagen.

Wie funktioniert Festgeld?

Beim Festgeld vereinbaren Sie mit der Bank, dass Sie einen bestimmten Betrag über eine festgelegte Laufzeit und zu einem garantierten Zinssatz anlegen möchten. Die vorab zugesicherte Verzinsung gilt allerdings nur dann, wenn Sie die Geldanlage nicht vor Ablauf der vereinbarten Laufzeit auflösen.

Im Umkehrschluss heißt das, Festgeld ist vor allem dann für Sie geeignet, wenn Sie auf einen bestimmten Anlagebetrag kurz- bis mittelfristig verzichten können.

Vorteile beim Festgeld

Ein wichtiger Vorteil einer Festgeldanlage ist das hohe Maß an Sicherheit. Deutsche Bankinstitute können im Rahmen der Einlagensicherung praktisch eine 100prozentige Garantie gewähren, auch auf höhere Anlagebeträge. Allerdings gilt dieses beispielsweise auch für ein Tagesgeldkonto.

Im Gegensatz zum Tagesgeld wird beim Festgeld der vereinbarte Zinssatz über die gesamte Laufzeit garantiert. Ihre Kapitalerträge werden somit planbar. Es spricht jedoch nichts dagegen gleichzeitig Tagesgeld und Festgeld zu besitzen.

Im Rahmen der ab 2009 geltenden Abgeltungssteuer werden Festgeldanlagen auch für Besserverdiener wieder deutlich attraktiver. So müssen Sie Kapitalerträge nur noch mit maximal 28 % (inklusive Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer) versteuern und leiden nicht mehr unter hohen Grenzsteuersätzen.

Worauf man beim Festgeld achten sollte

Die Banken bieten unterschiedliche Tarife an. Allgemein gilt, je länger die Laufzeit gewählt wird, desto höher fällt die Verzinsung aus. Zudem gilt es Mindestanlagebeträge zu beachten, diese liegen durchschnittlich bei etwa 2500 Euro.

Zudem können Sie von regelmäßigen Schnäppchen profitieren, die im Rahmen der Neukundenwerbung angeboten werden. Beispielsweise belohnt die Comdirect immer wieder Festgeld Kunden mit besonders hohen Zinssätzen, wenn diese zusätzlich Fonds kaufen.

Allerdings sollten Sie bei der Schnäppchensuche einen kritischen Blick beibehalten. So werden häufiger Kombiprodukte angeboten, bei denen für den Fondskauf dann allerdings sehr hohe Ausgabeaufschläge von über 5% zu entrichten sind. Diese Gebühren machen den Zinsvorteil dann schnell zu Nichte.

Sonderfälle sind beispielsweise jene Angebote, bei denen Boni nach Ablauf bestimmter Fristen gezahlt werden oder der garantierte Zinssatz jährlich in Stufen ansteigt. Bei diesen oft optisch verlockenden Angeboten sollten Sie einmal nachrechnen, damit die Bank den Zinseszinseffekt nicht zu Ihrem Nachteil nutzt.

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