Finanzexperten: Insbesondere auf den Einlagenschutz achten!
Natürlich sollten sparfreudige Anleger nicht bloß mitten in der Krise auf bestimmte Faktoren achten, die ihnen Sicherheit und gute Zinsaussichten gewähren.
Grundsätzlich sollten die Verbraucher aus Sicht der Experten bei den großen Finanzdienstleistern darauf achten, nicht nur gute Zinsen für ihr Erspartes zu erhalten, sondern auch im Falle von Schwierigkeiten bei der betreffenden Bank das Kapital wirklich zurückerhalten zu können.
Dass dies nicht in jedem Fall von Anfang an in vollem Umfang klar ist, haben die Probleme der letzten Wochen für die Besitzer von Geldeinlagen und Fondsanteilen auf eindrucksvolle Weise bewiesen. Gerade beim Festgeld sehen etliche Marktanalysten bei den Banken gute Angebote für die Kunden, die bereit sind, feste Laufzeiten zu akzeptieren und nicht ausschließlich mit Tagesgeld zu wirtschaften.
Gerade in der Streuung liegt auch beim Sparen inzwischen die steigende Sicherheit, im Schadensfall weniger schwer betroffen zu sein als Anleger. Eine gute Gelegenheit kann sich den deutschen Sparern derzeit zum Beispiel über die Anlageprodukte der Autobanken bieten.
Diese Institute sind in stärkerem Maße vom Kapital der Kunden abhängig, denn bei Nutzung des Rettungsfonds vom Staat entstehen selbigen Banken höhere Kosten als anderen klassischen Banken.
Wesentlichen Schutz für die Anleger sollen die Nachbesserungen der Europäischen Union bei Einlagenschutz erwirken: Bis spätestens 2010 soll für Sparsummen der Schutz auf später 100 000 für Bankkonten immerhin verfünffacht werden.

