Her mit der Rendite…
Rendite lässt sich viel einsammeln, wenn man genau weiß mit welchen Beträgen man wo anlegt. Ein kurzer Überblick über die Möglichkeiten und den geldlichen Erfolg am Schluss.
Fangen wir mal bei den kleinsten Summen an, denn seit vielen Jahren ist das Sparbuch bereits ein Dauerbrenner. Wenig Rendite, aber für eine Möglichkeit zur Bildung einer kleinen Rücklage, weil es keine Mindesteinlagen gibt. Werktägliche Verfügbarkeit macht das Sparbuch dabei recht flexibel. Zinstechnisch liegen Sparbücher leider meist im untersten Segment der Möglichkeiten. Alternativ ist ab Juli 2008 noch die Tagesanleihe des Bundes zu nennen. Derzeit gute 3,7 Prozent Zinsen und eine niedrige Mindesteinlage von 50,- €. Bei täglicher Zinsgutschrift schnell auch mit dem Zinseszinseffekt gesegnet.
Ebenso wie die Tagesanleihe lohnt sich auch das Tagesgeldkonto, welches durch erneut gestiegene Zinsen nochmals attraktiver wurde. Verschiedenste Anbieter aus Deutschland und dem Ausland offerieren fast täglich neue Zinssätze, die sich langsam bereits der 6-Prozent-Marke nähern. Etwas unflexibler, aber mit noch besseren Zinsen fährt man mit einem Festgeldkonto. Nicht täglich verfügbar und das meist über mehrere Jahre, aber lohnenswert, schaut man auf die Rendite.
Es sei erwähnt, dass eine Spareinlage natürlich rein nominal nur etwas bringt, wenn der erwirtschaftete Zins die voran schreitende Inflation übersteigt. Sparbücher, Girokonten und Anlageformen mit niedrigen Zinsen, sind auf lange Sicht nicht mehr als eine Rücklage, aber sicherlich keine Gewinnstrategie.

