Kreditkarten Nutzer zeigen sich besorgt um Sicherheit
Für die Kreditkarten-Nutzer in Deutschland sind die Zeiten unsicher. Die massiven Umtauschaktionen der vergangenen Wochen haben einen faden Beigeschmack bei den Kunden der Banken und Kreditkartengesellschaften hinsichtlich der gebotenen Sicherheit aufkommen lassen. Und auch die Nutzer der klassischen EC-Karten sehen ein Risiko, wenn es um den Schutz vor Betrügern geht.
Forsa-Studie zeigt Unwissenheit vieler Verbraucher
Das geht aus einer gerade erst veröffentlichten Studie hervor, die vom Unternehmen CosmosDirekt beim bekannten Forsa-Institut in Auftrag gegeben worden war. Laut dieser repräsentativen Studie, an der insgesamt 1006 Personen im Alter über 18 Jahren teilnahmen, sind gut 31 Prozent der deutschen Verbraucher, die eine EC-Karte oder eine Kreditkarte beim Bezahlen einsetzen, ausgesprochen verunsichert.
Bargeldloses Bezahlen zunehmend gefragter
Verunsichert nicht zuletzt vor allem aus dem Grund, weil vielfach nicht klar ist, wer im Falle eines Schadens eigentlich für die entstandenen Kosten und Schäden aufkommt. Diesbezüglich hatten sich zwar die meisten Banken bereits wohlwollend geäußert, von 100%ig klaren Verhältnissen kann aber nach wie vor nicht gesprochen werden. Von den Umfrageteilnehmern nutzen inzwischen 78 Prozent den bargeldlosen Zahlungsverkehr mit EC- oder Kreditkarte. Fast 70 Prozent der Befragten gaben zudem an, dass sie zwar von den neuen Regeln für die Haftung gehört hätten, die seit November dieses Jahres europaweit gelten.
Kunden wissen wenig über neue Haftungsregeln
Doch 63 Prozent der Befragten mussten zugeben, eigentlich über die genauen Veränderungen beim den Haftungsregeln nicht Bescheid zu wissen. Daher ist vielen Verbrauchern gar nicht bekannt, dass sie im Ernstfall – bei einer vorliegenden so genannten groben Fahrlässigkeit – für den gesamten Schaden aufkommen müssen, wenn ihr Konto leer geräumt wurde.

