Sparkassenverband zufrieden mit Kredit-Vergaben

In einer Sache sind sich die Experten beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband einig: Eine wirkliche Versorgungsproblematik mit Krediten gibt es in Deutschland eigentlich nicht.

Vielmehr haben die Sparkassen allein in 2008 rund ein Zehntel mehr Kredite an Unternehmen und Privatkunden ausgegeben als im Jahr zuvor. Und in den ersten drei Monaten von 2009 wuchs die Kreditzahl nochmals um fast acht Prozentpunkte an, so der Verbands-Präsident Heinrich Haasis in einem aktuellen Statement.

Zugeben muss man beim Verband aber dennoch auch etwas anderes bezüglich der Kredite: Die Bedingungen für die Bankkunden sind andere als vor der Krise. Ausführliche Unterlagen müssen eingereicht werden, um in den Genuss eines Kredites zu kommen. Als Folge der Krise sind die Verhandlungen langwieriger, die Auflagen vonseiten der Banken höher.

Doch wer ordentlich plant und eine gute Bindung zur Hausbank unterhält, könne auch weiterhin sicher sein, an benötigte Kredite zu gelangen, heißt es aus der Führung des Sparkassenverbandes zum Wochenbeginn. Grundsätzlich zeigte ein Kredit-Plus von 10 Prozent, dass von einer Versorgungslücke im Kreditsektor nicht ansatzweise gesprochen werden könne.

Einzig die Zeiten seien vorbei, in denen bis zu einem gewissen Kreditvolumen Kredite ohne umfangreiche Prüfungsmaßnahmen abgewickelt wurden. Dies sei nicht zuletzt auch eine Sicherheit für die Kunden selbst.

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