Anleger aus Deutschland haben es derzeit nun wirklich nicht gerade leicht, wenn sie unbedingt ihre Rücklagen mit möglichst großer Sicherheit anlegen möchten. Zumindest in den Momenten, in denen die Verbraucher nicht mit den minimalen Renditen auf dem guten, alten Sparbuch Vorlieb nehmen möchten. Denn die Alternativen werden weiterhin immer rarer.
Durchschnittliche Zinsen wenig erfreulich
So verliert das Tagesgeldkonto – bis auf die wenigen Ausnahmen, die als Bestätigung der Regel verstanden werden können – zunehmend an Reiz, während das Festgeldkonto inzwischen ohnehin nur noch bei den längsten Laufzeiten Topzinsen zu bieten hat. Laut den Experten für Finanzberatung des renommierten Frankfurter Unternehmens FMH bekommen die Tagesgeld-Nutzer mittlerweile nur noch überschaubare 1,27 Prozent Zinsen für ihr Geld, wenn sie zu jedem Moment über ihre Rücklagen verfügen möchten.
Selbst Topangebote verlieren
Gut, die Veränderung ist gering, denn in der letzten FMH-Analyse lag der Durchschnitts-Zinssatz mit 1,30 Prozent nur geringfügig über dem derzeitigen Niveau. Sorgen macht dabei jedoch die gleich bleibende Tendenz, die auf ein fortgesetztes Sinken der Tagesgeldzinsen bis ins neue Jahr schließen lassen könnte. In der Spitze des Marktes bekommen die Anleger inzwischen nur noch knapp mehr als drei Prozent, wenn sie sich für ein Tagesgeld-Konto entscheiden, statt mit festverzinsten Geldanlagen auf lange Sicht an ein Angebot gebunden zu sein.
