Es geht seit Tagen durch alle Medien und leider ist die einhellige Berichterstattung traurige Wahrheit. Wenn das Kreditinstitut den Kredit weiter verkauft droht in vielen Fällen die Zwangversteigerung und Verbraucherschützer gehen zwischenzeitlich auf die Barrikaden und fordern mehr Sicherheit. Aber von vorne…
Eine Immobilienfinanzierung ist in den meisten Fällen schnell abgesegnet wenn man die Voraussetzungen der Bank erfüllt, doch wenn sich dann neuerliche Risiken auftun, auch wenn die Finanzierung vielleicht schon jahrelang normal läuft, ist das Kreditinstitut schnell versucht das eigene Risiko zu minimieren und die laufende Finanzierung abzugeben. Kurzum, der Kredit wird verkauft und das nicht selten ins Ausland.
Übrigens kein Einzelnfall, denn seit 2003 wurden Kredite in einer Höhe von ca. 15 Mrd. Euro weiter verkauft und die neuen Besitzer machen dann mit den Kreditnehmern nicht selten kurzen Prozess. Die Forderungen werden meist in voller Höhe geltend gemacht und ohne Vorwarnung gerät man als Immobilienbesitzer plötzlich in akute Zahlungsnöte. Nicht selten ist es dann notwendig das Haus zu verkaufen und wenn die Zeit drängt sogar eilig zwangsversteigern zu lassen.
Fakt ist, dass die Banken und Sparkassen genau das tun dürfen, was sie tun. Ein Schuldner hat kein Mitspracherecht und selbst Kredite bei denen das Risiko nicht angestiegen ist, werden aus heiterem Himmel verkauft. Sicherheit bietet nur ein Abtretungsverbot, das bei Vertragsabschluß seitens der Bank schriftlich zugesichert werden muss.
