Wer ein Eigenheim als den einzig richtigen Weg ins perfekte Familienglück ansieht, sollte nichts überstürzen. Zu groß sind die Gefahren, die im Falle einer schlecht geplanten Finanzierung drohen.
Mit dem Modell der Kredite im Format Wohn-Riester hat sich für Hauseigentümer von morgen wie vom Staat erhofft eine interessante Alternative zum klassischen Baukredit und ähnlichen Ansätzen entwickelt, und zwar schon kurz nach seiner Einführung.
Der Grund: Der Staat bietet beim Wohn-Riester nicht nur steuerliche Vorteile für Hausherren, auch die Zulagen können sich durchaus sehen lassen. Schnell sind ein paar Zehntausend Euro über Zulagen realisiert. Schon seit einiger Zeit haben unabhängige Beobachter des Marktes für Baufinanzierung bekannt gegeben, dass sich bisher vor allem die Bausparkassen mit guten Produkten hervortun.
Dies liegt in der Natur der Sache, denn noch halten sich die meisten Anbieter mit Angeboten für den Wohn-Riester vornehm zurück. Die Unterschiede zum klassischen Darlehen sind ebenfalls nicht zu unterschätzen.
Bei Vergleichen Laufzeiten und gleicher Kreditsumme liegen die Tarife der Bausparkassen schnell mal rund ein halbes Prozent tiefer. Doch von solchen Erkenntnissen sollen sich die potentiellen Bauherren nicht täuschen lassen. Wie immer macht die Ausnahme erst die Regel.
Es gibt auch beim Wohn-Riester Angebote, bei denen die staatliche Förderung am Ende nicht mehr ideal ist, weil hohe Kosten für die Vermittlung und zusätzliche Gebühren von den Zulagen nichts mehr übrig lassen. Wie immer ein großer Vorteil für Hausbauer ist ein ordentliche Summe Eigenkapital die beste Verhandlungsbasis mit den Anbietern.
